3 Fragen an…

Amelie Zabel

Amelie, du bist seit September 2020 bei WEIL. Was verbindet Associates in eurer Großkanzlei?

Das Jurastudium ist immer noch recht theoretisch und abstrakt angelegt, das ändert sich selbst im Referendariat nur wenig. Die Welt einer Großkanzlei wie WEIL, insbesondere die Wirtschaftsthemen in unserem Bereich Corporate, die lernt man bis zum Examen eher selten kennen. Deshalb ist es am Anfang häufig ein Sprung ins kalte Wasser und es bestehen am Anfang oft ähnliche Fragen an die neue Rolle. Deshalb ist es wichtig, wenn andere dir zeigen: Hey, keiner verlangt, dass du alles vom ersten Tag an perfekt kannst. Wir helfen uns gegenseitig.

Was ist das Besondere daran, die Associates in München zu vertreten?

Wer gerne in die Arbeit kommt und sich wohl fühlt im Team, kommt schneller an und entfaltet sein ganzes Potenzial. Deshalb find ich’s schön, unsere Interessen zu organisieren. Seit März 2023 bin ich Sprecherin der 15 bis 20 Associates am Standort. Mir macht es Spaß, für unser Gemeinschaftsgefüge zuständig zu sein. Unser Büro ist dafür super geeignet. Wir arbeiten alle auf einer Etage und laufen uns oft über den Weg. Schon das fördert den Teamgedanken.

Worauf kommt es dir besonders an?

Auf die Vielfalt der Anknüpfungspunkte. Wir verbringen viel Zeit miteinander. Wir arbeiten, gehen gemeinsam Mittagessen, wir haben einen Associate-Stammtisch. Privates vermischt sich mit Beruflichem. Aber auch fachlich sind wir ausdrücklich gehalten, uns einzubringen. So was läuft bei mir zusammen. Meine erste Aufgabe als Sprecherin war, bei den globalen Mentoring-Awards mitzumachen. Das ist Teil des Feedbacks für alle Counsel oder Partner, die sich aus unserer Sicht als Mentor*in verdient gemacht haben. Wir können gute Leistungen als Führungskraft honorieren sowie konstruktive Kritik üben als Ausdruck unseres Mitspracherechts in der Kanzlei.

Erfahrungsberichte
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Die ersten 100 Tage
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